Erstmal benötigen wir einen Topf,
nicht irgendeinen, einen Pustatopf !
Ein Lagerfeuer,
eine Geige,
falls vorhanden eine Julischka (aus Budapest)
vielleicht kocht sie auch...
Wir nehmen kleine Paprikaschoten, grün und rot (sehr
wichtig)
kleine Peparoni, nicht zu groß, wir wissen ja...
je kleiner desto schärfer,
festkochende Kartoffeln, am besten beim Türken kaufen,
weil individuell.
So ! ...ja was machen wir dann...
Knoblauch, drei bis vier Zehen.
Schön kleinhacken.
Zwei Charlotten aus der Pfalz, oder dem Gemüseladen.
Den Witz hatten wir schon einmal aber:
die muß man nehmen, einmal behält beides,
eigenen Geschmack,
dann vertragen sie sich besser zum Knoblauch, (verwandtschaftsmäßig)
und nicht zuletzt wegen der Farbe,
sprich: Color
of the eat !
Sodelle':
Ja, dann nehmen wir Hammelfilet,,
(is' eh zart oder wie ? Kommentar von Co Koch Alberto
Peppa')
..erstmal zur Seite legen.
Gewürze:
grober Paprika, Sehr scharf (Julischka ist
schärfer)
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Basilikum
Lorbeerblättchen
(rote) Pfefferkörner (ganz), einen Teelöffel
("wir haben's gleich" Eigenkommentar von
nicht Co Koch Mr. Aldente)
drei Lorbeerbeeren, wenn's
denn welche sind, oder Oma fragen... (*)
aber wir brauchen noch was ganz wichtiges:
zwei oder drei Blätter Salbei
eine dünne Prise Fenchel drauf (jetzt
geht die Post ab Leute)
natürlich natürlich natürlich grobes
Salz,
Chienne-Pfeffer ( sorgfältig dosieren ).
Das wär's erstmal.
So, da haben wir ja noch die Hammelfilets.
Die schneide man ungefähr wie Gulasch bis gerecht.
So, dann brauchen wir noch ein Pfund Mehl,
sowie vier /fünf Eier, von wirklich glücklichen
Hühnern.
Wenn die Hühner wirklich glücklich waren,
nehmen wir dann auch gleich ein /zwei Hühnerfilets,
die legen wir dann auch erstmal beiseite.
3 oder 4 Kochtomaten.
Platte auflegen mit ungarischer Zigeunermusik.
Tokaia schon mal öffnen ( denn ungarisch wird nie
nüchtern gekocht )
Alles kleingeschnittene in den Topf.
( erst muß man Zwiebeln und Knoblauch anschmoren,
das wissen die ja wohl..)
( dito Kommentar co Koch A. Peppa')
Kartoffeln werden nur einmal halbiert.
Tomaten dreiteilen.
...wenn alles schön geschmort,
werfen wir das Fleisch nicht fort,
sondern in die Pfanne. (alles Fleisch, ne ' ?)
Das wird scharf angebraten.. wenn scharf genug,
ab ins Bett.. quatsch..
kommen die Kartoffeln rein,
auf die Kartoffeln die Tomaten
und sämtliche Gewürze, bis auf den Chienne
Pfeffer, der bleibt draußen,
erstmal noch.
Alles
jetzt beim offenen Topf, etwas anschmoren,
dann etwas Wasser drüber gießen,
Deckel drauf, und den Tokaia kippen.
Garen lassen, bei mittelflamme Lagerfeuer.
(dritter Knopf links)
Jetzt fragen wir den Co - Piloten: "was ist mit den Eiern und dem Mehl !? "
Das Mehl in eine Schüssel geben, die Eier aufschlagen,
(in das Mehl rein kommen die)
es ist darauf zu achten, das mehr Eigelb als Eiweiß
im Mehl landet.
(wir erinnern uns? Color of the eat !)
Dann nehmen wir einen großen Kochlöffel und
machen aus diesem ganzen Schlamassel
einen nicht allzu dicken, nicht allzu dünnen,
Mehlteig.
Es ist wichtig das der Teig nicht tropft,
aber für die richtige Konsistenz kann man auch einen
indischen Brotbäcker zu Rate zieh'n.
Ich kenn' einen in Neu Delhi.
Keine Pfannekuchen, wir machen keine Pfannekuchen !!
Jetzt
schauen wir mal in den Topf was dort passiert ist:
Die Kartoffeln dürfen noch nicht gar sein,
alles muß noch frisch da drinnen aussehen,
(zwanzig Minuten vor dem durchgaren. Dann geht auch nichts
schief)
FINALE:
Mit einem großen Löffel, greifen wir in den
Teig,
verteilen ihn über den Löffel,
Deckel auf...
...und einfach so oben drauf klecksen (nicht auf
den Deckel)
die werden dann schön gelbgoldig gelle' !
Wir tanzen dann mit Julischka aus Budapest
und hören die Platte zuende.
Es grüßen Euch Alberto Peppa'
und MR. ALDENTE.
(* Oma sagt: Wacholder)
Alle Rezepte sind urheberrechtlich geschützt. (c)1997 by Mr Aldente & Alberto Peppa'